Klangtherapie und HeilklängeDie Klangtherapie ist eine beliebte, ganzheitliche Behandlung in der alternativen Medizin. Der Klangtherapeut leistet Hilfe zur Selbsthilfe (Eigenverantwortung, Unabhängigkeit fördern). In der medizinischen Praxis werden zahlreiche verschiedene Formen der Klangtherapie praktiziert, die ihren Ursprung mitunter auch in verschiedenen kulturellen Kreisen finden. Gemein haben diese alternativ-medizinischen Behandlungen indes Wirkungsgrund und medizinische Grundlage. Für die Klangtherapie werden verschiedene Instrumente verwendet:
Über bestimmte, auf verschiedene Weise erzeugte Töne, soll vorrangig die Psyche der Kranken beeinflusst werden. So sorgen nach dem therapeutischen Ansatz der Klangtherapie die durch Töne erzeugten Schwingungen etwa für eine Lockerung energetischer Blockaden im Körper des Klienten, die den lebenswichtigen energetischen Fluss beeinflussen können. Nicht zuletzt wirkt eine solche Klangtherapie auch auf das Unterbewusstsein des Kranken, und damit auch direkt und im Sinne der Schulmedizin nachweisbar auf den psychischen Zustand. Diese Wirkung kann im einzelnen Ängste, Schmerzen oder andere negative Gefühle kurieren oder erträglicher gestalten. Auch trägt sie zur Entspannung des Klienten bei. Damit bekommt der Klangtherapie insbesondere in der rehabilitativen Medizin eine entscheidende Bedeutung, die in diesem Sinne auch von der Schulmedizin anerkannt wird. Etwa gerade nach schweren Operationen oder zur psychischen Behandlung schwer- und unheilbar Kranker wird diese Form der Therapie verwendet. Ebenfalls anerkannt ist auch die Behandlung von schweren Tinnitus-Beschwerden mit Hilfe der Klangtherapie. Die durch den Tinnitus entstehenden, störenden Töne sollen hierbei durch das sogenannte «white noise» neutralisiert werden. Unter diesem Begriff versteht man einen Ton, der aufgrund seiner dominanten Frequenz den Ton des Tinnitus verdrängt oder überlagert und so dem Patienten zumindest kurzfristig eine gewisse Linderung seiner Beschwerden ermöglicht. Töne unterstützen die Produktion von Endorphinen, jenen schmerzstillenden Neurochemikalien, die hundert Mal stärker sind als Morphium. Die für die Klangtherapie im beschriebenen Sinne genutzten Töne werden dabei auf ganz verschiedene Weise erzeugt. Häufig werden sogenannte Klangschalen genutzt, die auf bestimmten Körperstellen des Patienten zum Schwingen gebracht werden. Neben dem auf diese Weise entstehenden Ton profitiert die Behandlung mit Klangschalen ebenfalls von den spürbaren Schwingungen dieser speziellen Schalen, die die entspannende Wirkung der Behandlung noch unterstützen. Ihren Ursprung hat diese Form der Klangtherapie in buddhistischen Heilbehandlungen. Für die klangtherapeutische Behandlung werden oftmals mehrere Instrumente verwendet, die nach intuitiven Methoden ausgewählt werden. Die Wirkung erfolgt auf 5 Ebenen: physische, ätherische, astrale, mentale und Bewusstseins-Ebene. Weitere Wirkungsweisen von Heilklängen:
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